Juni 2012

28.06.2012

Endlich gibt es News zu unserem Projekt.

Anfang letzter Woche war ich beim Schreiner in Althenstett. Werner Kappler von ka-mobile hat einen recht guten und kompetenten Eindruck bei mir erweckt als ich Anfang des Jahres mit ihm über unser Projekt gesprochen habe. Also haben wir einen Termin ausgemacht und ich konnte bei ihm im Hof mit seiner Unterstützung verschiedene Dinge in Angriff nehmen. Nach dem Entkernen der Kabine an der Sitzgruppe bereitete Werner die Zuschnitte für die neue Möbel vor. Ich konnte den Keller, der früher für Abwassertank und Batterien reseviert war, neu organisieren. Die Batterien wanderten an die Außenwand.

Der Deckel wird in Zukunft innerhalb der Sitzbank verschwinden so ist bei Bedarf der Zugriff auf die Batterien ermöglicht.

Der Platz der vom Abwassertank eingenommen wurde, erhält unsere 2. Standheizung. Eine Webasto Airtop 3900 ST die in Zukunft den Wohnraum schneller und etwas komfortabler beheizen soll. Die Wasserstandheizung wird weiterhin die Aufgabe haben den Wohnraum im Winter bei sehr kalten Außentemperaturen oder in Höhen über 2.500 m zu beheizen. Die Airtop wird aus dem kleineren Tank des Kombitank 300/100 l versorgt. Dieser ist mit einer Wasserheizschlange ausgestatten was das Versulzen des Diesels im Tank verhindern soll. Die Wasserheizung wird aus einem elektrisch beheizten 17 L Tank im Gaskasten mit Diesel versorgt. So sollte in allen Situationen das Fahrzeug beheizbar und Fahrbar bleiben! Im Vordergrund ist ein neues Staufach zu erkennen welches ringsum verschlossen ist. So sollten auch Kartoffeln oder Zwiebeln im Fach bleiben und nicht im Doppelten Boden herum kullern! 😉

Auf nachfolgendem Bild ist der Teleskop-Tischfuß zu erkennen. Die Heizung hat 4  verschließbare Auslässe. 2 davon gehen direkt in den Wohnraum einer in den Kofferraum und einer in die Dusche. So kann diese als Trockenraum benutzt werden.

Ab Mittwoch war ich dann wieder an der Schrauberhalle und Anja hat sich dann auch an die Arbeit gemacht. Der Teppich den wir an der Decke angebracht hatten wurde entfernt.

1. War der Teppich zu dunkel und hat extrem viel Licht „geschluckt“
2. Konnte man fast keine Stechmücken oder Moskitos entdecken!

Also wurde die Decke abgeschliffen und neu mit Glasfasertapete tapeziert. Nnach dem Trocknen wurde die Decke komplett mit einer leicht ockerfarbenen Latexfarbe gewalzt. Die Wände hatten nach der Reise auch ihre Spuren abbekommen und so wurden diese in einem Terraotta-Ton, ebenfalls mit Latexfarbe, gestrichen.

In der Zeit die Anja für die Wohnung nutzte, habe ich unsere neuen Echtglasfenster in Angriff genommen. Danke an dieser Stelle an Matze der die Quelle aufgetan hat!

Zu allererst muss das Fenster zerlegt werden. Da dieses aus dem normalen Hausbau kommt, ist es natürlich mit einem Einbaumaß von 124 mm in einer 55 mm Wand viel zu Groß! Also muss der Rahmen eingekürzt werden. Nach dem dies gemacht ist, werden die Holzrahmen in einen Alurahmen geklebt. Der Alurahmen hat ca. 4-6 mm ringsum Luft damit auch ordentlich Sikka 252 in den Zwischenraum passt. Der Alurahmen wurde auf Gehrung gesägt und WIG-geschweißt. Leider habe ich die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Die Fenster fallen mit dem Alurahmen einiges größer aus als die vorhandenen Fensterausschnitte. So bleibt mir nichts anderes übrig als die Fenster mitsamt den Alu-Z-Profilen aus dem Aufbau zuschneiden, damit ich genug Platz für die neuen Fenster habe. Leider ist es aber damit nicht getan. Der Innenrahmen muss natürlich auch seinen Platz haben, dieser ist aber durch die Oberschränke nicht vorhanden! *grmpf!!!* So verscheibt sich der Einbau um mindestens 2 Monate in den Spätsommer oder Herbst. Aber es geht weiter!

An der Vorderwand der Kabine habe ich das VA-Gleitblech (poliert 1 mm) aufgeklebt. So soll verhindert werden, dass sich die Gummidichtungen vom Durchgang zu schnell abwetzen und gleichzeitig die GfK-Wand der Kabine geschont werden!

Fortsetzung September 2012