Tunesien 2017

Hier werde ich die nächsten Tage unseren Reisebericht von unserem Tunesien-Trip einstellen. Über unseren SPOT-Messenger konnten wir täglich unseren aktuellen Standort nach Hause übermitteln. Gleichzeitig wurde dieser Link auch auf der Homepage veröffentlicht!
06.04.2017
Heute ist Donnerstag und wir haben die Hilde bereits in unserer Halle vorbereitet. Alle Werkzeuge und Ersatzteile sind verstaut und wir sind Abfahrbereit. Gegen 17:00 Uhr starten wir Richtung Zürich. Auf der Autobahn Raststätte Kemptthal übernachten wir, wie schon desöfteren, da man dort morgens im Marchè lecker Frühstücken kann!

Übernachtungsplatz: Raststätte Kemptthal bei Zürich

07.04.2017
Es geht heute weiter wir haben tolles Wetter und fahren ausgeschlafen und voll gegessen gemütlich Richtung Süden. Den Gotthard passieren wir mit einem kleinen Stopp von ca. 30 Minuten vor dem Tunnel und es geht bei schönstem Wetter in den Frühling! Durchs Tessin problemlos nach Italien bis kurz nach Mailand. Dort machen wir einen kleinen Stopp am Autogrill gönnen uns ein leckeres Panini und Cappuccino! Wir haben genug Zeit um bis am Nachmittag in Serravalle ca. 50 km nördl. von Genua auf einem Stellplatz anzukommen. Hier ist der Treffpunkt aller Reiseteilnehmer. Wir machen diesmal einen auf „Gruppenreise„! Insgesamt sind wir 12 Personen, in 4 PKW-Geländewagen, 2 LKW und 1 Quad! 4 Deutsche, 7 Schweizer und 1 Spanierin!
Anja und ich gehen shoppen da wir ausreichend Zeit haben bis alle eintreffen! Es gibt hier auch noch einen großen Supermarkt, wo wir noch das Eine oder Andere für unseren Tripp besorgen!

Stellplatz am Outlet-City Serravalle ca. 50 km nördl. von Genua

08.04.2017
Alle Teilnehmer sind gestern oder im Laufe der Nacht eingetroffen. So können wir nach einer Ruhigen Nacht gegen 10 Uhr nach Genua fahren. Derzeit ist 3 Stunden vor Abfahrt CheckIn. Wir kommen fast an einem Stück durch die Kontrolle und stehen kurz nach 11:45 Uhr auf dem Warteplatz vor der Fähre. Diese ist bereits am Kai vertäut und es werden bereits Trailer eingefahren. Wir müssen noch die Ausreiseformalitäten erledigen und können kurz darauf auf die Fähre fahren! Krass, so schnell ging es bislang noch nie! Obwohl die Fähre ausgebucht ist, haben wir nur 30 Minuten Verspätung als wir um 15:30 Uhr ablegen! Wir haben die Überfahrt bei Turisarda gebucht diese Agentur können wir auf Grund guter Erfahrung wirklich empfehlen! Herr Hafhaf hat sich wirklich sehr bemüht alles so zu arrangieren, dass wir alle optimal und günstig mit der GrandiNaviVeloci übersetzen können.

09.04.2017
Nach einer Ruhigen Überfahrt sind wir gegen 15:00 Uhr angekommen und waren bereits

unglaubliche 1,5 Std. später aus dem Zoll! Wir fahren so schnell wie möglich Richtung Autobahn und machen uns auf den Weg Richtung Sfax. Michi hat eine Adresse von einem Hotel mit Campingplatz ca. 30 Km vor Sfax dort treffen wir gegen 22:00 Uhr ein. Wir geniessen noch ein tolles Menü und hauen uns ins Bett.

Ankunft am Hafen in Tunis

1. Übernachtung am Hotel El Kahena ca. 35 km vor Sfax

 

 

 


10.04.2017

Wir machen uns recht schnell auf um ins Warme zu kommen. Hat es doch bei unserer Ankunft grad etwas um 10°C in Tunis gehabt. Auf der Fahrt bisher hat es in Tunesien auch etwas geregnet. Auch heute ist es bewölkt und wir hoffen, dass wir schnell ins Warme kommen. Die Strecke führt uns am Meer entlang Richtung Gabes, ab hier fahren wir dann Richtung Westen Gafsa/Kibili. Wir durchqueren eine lange Steppenähnliche Landschaft und es wird wärmer. Auch das Wetter bessert sich. Von Kibili sind es dann nur noch 40 Km bis Douz, unserem Ziel! Leider funktionieren an den Tankstellen die Visakarten nicht. So verschieben wir den Tankstopp auf morgen! Im übrigen ist der Preis landesweit festgelegt. Derzeit 1,140 TD für Diesel und 1,420 TD für den Eurodiesel, (0,43/0,53 €) so hätten wir auch problemlos an der Autobahn oder weiter im Norden tanken können! Nach der Ankunft im Camp Dessert-Club machten wir uns auf ins Städtchen um Besorgungen zu machen und Geld zu tauschen bzw. am ATM zu ziehen! Wir werden sogar heran gewunken als eine Familie eine Hochzeit feiert, wäre sicher auch mal spannend sowas zu erleben!

 

 

 

 

Campingplatz Dessert Club, Douz

11.04.2017
Heute ist Pausentag, trotzdem sind alle scharf auf Dünen und wir machen uns Nachmittags auf ein paar Meter aus Douz raus zu fahren. Ein paar hundert Meter südlich der Kamelrennbahn fangen die Ausläufer der Sahara an. Hier gibt es schon die eine oder andere Herausforderung. Ich selber bin einer der Ersten der sich herausziehen lassen muss… Aber wieder macht sich hier die Reifenfüllanlage wirklich nützlich! Abdallah unser Führer kommt morgen gegen 9:00 Uhr uns dann starten wir in die Sahara…

 


12.04.2017

Etwas verspätet fahren wir von Douz los, Abdallah fährt einen Toyota Hilux und sein Freund Ahmet begleitet ihn. Auf etwas umständlichen Wegen fahren wir aus Douz, ob es an einem Checkpoint liegt oder Abdallah uns nur fahrerisch abchecken möchte, bleibt ein Geheimnis. Erster Halt ist das Cafe an der Piste dort biegt die „Normal“-Route rechts ab und führt zum Jebil Nationalpark. Unsere Route führt gerade aus weiter und wir kommen in die ersten richtigen Dünen. Unser Etappenziel ist Ksar Ghilane, vorher müssen wir nochmal Luft ablassen. Von 4,5 (Normaldruck) auf 3,5 dann auf 2,8 Bar. Mittag machen wir an einem alten Brunnen. Es folgen recht anstrengende Pisten und immer wieder Dünengürtel. Wir sind mit der Hilde der Besenwagen. Unsere Aufbaulagerung lässt es einfach nicht zu schnell zufahren. Wir haben auch auf unseren bisherigen Reisen gelernt, dass es einfach zu sehr auf das Material geht. Jeden Stundenkilometer schneller rächt sich irgendwann! Nach einem kleinen Abstecher zum Ksar (altes römisches Lager) wir können von hier schon die Oase Ksar Ghilane sehen, fahren wir noch ca. 5 Km in Richtung Oase. Abdallah hat es uns bereits angekündigt. Vor ein paar Tagen gab es schlimme Unwetter, einige Camps wurde regelrecht weg geschwemmt. Es ist noch nicht klar ob wir überhaupt in die Oase kommen. In Douz haben wir Bilder von der Teerstraße gesehen, die komplett auf ca. 60 m Länge weg gespült wurde! Abdallah sucht eine Weile um uns durch die Dünen zu lotsen in den Dünentälern steht immer noch bis zu 1 m Tief das Wasser. Ein Morast in dem ich nicht stecken bleiben will! Abdallah findet einen Zufahrtsweg in die Oase. Wir sind die ersten Touris seit ein paar Tagen! Zur schlimmen Situation des brachliegenden Tourismus in Tunesien kommt noch das Unwetter. Die Camps sehen aus wie nach einem Bombenangriff. Alles liegt wild durcheinander. Echt schade für die Menschen, die sich hier eine Existenz aufgebaut haben! Abdallh wollte uns etwas außerhalb südlich der Camps stellen für so viele Fahrzeuge und Personen ist hier aber zuwenig Stellfläche! Wir einigen uns auf eine Übernachtung im Camp neben der Quelle. Die Gebühr ist 5 € pro Nase! Etwas Aufbauhilfe, zudem haben wir einen ebenen Boden, der auch Michu entgegen kommt, da er die Stoßdämpferhalterung an seinem L300 reparieren muss! Abdallah und Ahmet werden von den Polizisten aus Ksar Ghilane interviewed es werden Zettel hin und her gereicht. Scheinbar nimmt man die Führerpflicht, Genehmigungen und Permits doch ernst! Abends gibt es noch Käsefondue! Sehr lecker!!!

 

 

 

 

 

Ksar Ghilane


13.04.2017
Nach einer ruhigen Nacht geht es gegen 10:15 h los. Auf einer neuen Zufahrt gelangen wir aus der Oase. Es wurde ein Damm durch einen See (der sonst nicht da ist!) geschoben damit man wieder in die Oase gelangen kann! Wir folgen der Piste nach Süden Richtung Camp Zmela Labrissa. Als das Camp in Sichtweite kommt, beginnen die richtigen Dünen. Waren die Dünen bis Ksar Ghilane teilweise anstrengend geht es jetzt erst richtig los! Es ist immer wieder erstaunlich was die Hilde kann! Man sieht dem LKW die Möglichkeiten auf der Straße nicht an! Krasse Anstiege und steil abfallende Dünen sind selten ein wirkliches Problem. Böschungs- und Rampenwinkel sind fast immer ausreichend. Richtig festgefahren habe ich mich heute nicht. Ich konnte mich immer selbst rausfahren und mit etwas mehr Schwung ging dann die Düne! Allerdings ist auch der größte Böschungswinkel nicht immer groß genug. Unser Scheinwerferglas rechts wurde an irgendeiner Düne gecrasht! Auch die, unter Stoßstange angebrachte, Abschleppstange hatte links harten Bodenkontakt. Die Halterung und die Schleppstange selbst wurden verbogen! Solange das die Schäden bleiben, ist das zu verschmerzen! Die Etappen sind schwer und Anstrengend. Ich muss immer 100% konzentriert fahren, das strengt mächtig an. Auch heute sind wir das Schlusslicht! Die Verhältnisse sind gut, aber es ist übel, dass wir quasi keine Pause haben. Alle anderen können sich alle paar km mal ausruhen, ein paar Schritte machen wenn sie Pausieren. Bis wir aufschließen fahren sie weiter und es bleibt nichts anderes über als weiter hinterher zu fahren! Am Nachtlager angekommen machen wir ein Feuer, Abdallah und Ahmet kochen für alle leckeren  Couscous. Die Strapazen vom Tag vergehen und wir Singen und Tanzen zu tunesischen Gesang und Trommelschlägen!

 

 

 

 

 

 


In der Sahara

14.04.2017
Nach einer sehr ruhigen Nacht und einem Ausgiebigen Führstück geht es weiter die Landschaft wechselt zwischen Steppe mit kleinen Büschen und wir queren immer wieder hohe Dünengürtel. an einer Stelle sind wir ca. 80-100 m hoch auf einem Dünenkamm den wir in der direkten Falllinie hinabfahren müssen. Schon ein sehr mulmiges Gefühl wenn die Abfahrt an die 45° oder darüber hinaus geht! Wir erreichen den Tembaijne ein sehr markanter Tafelberg. Eigentlich war das Etappenziel die Seen zu erreichen. Leider sind die Verhältnisse im Sand nicht optimal. Die Dünen sind zu kurz und zu hart! Duch den vielen Regen der letzten Wochen sind nur die ersten 15-20 cm weich und locker, was einerseits das Vorankommen extrem vereinfacht, andererseits die Möglichkeiten für die großen LKW extrem einschränkt. Durch die kurzen Dünen ist zu wenig Platz um durch die Täler und über die Kämme zu fahren. Und der harte Sand lässt sich nicht von der Stoßstange wegschieben. Ausreichend Platz um rauszuschleppen ist eben auch nicht… Naja, dann haben wir einen Grund mal wieder nach Tunesien zu fahren! Immerhin haben wir einen schönen Platz unter dem Tembaijne…

 

 


 


Am Tembaine

15.04.2017
Was soll ich schreiben… The same procedure as yesterday! Sand, Dünen, Wind, Sonne, alles dabei!


In der Sahara

16.04.2017
Es geht weiter Richtung Norden, wir wollen heute zu einem großen Sandrosenfeld. Vorher kommen wir am alten Cafe am südlichen Rand des Nationalparks vorbei! Leider sind alle Antilopen schon wieder vom Zaun weg, bis wir mit unserer Dicken eintrudeln! Entlang des Zauns ist eine breite Piste die fast Eben ist und so lassen wir es alle nach den vielen Stunden im Standgas krachen… Mit 80 Km/h über Stock und Stein macht Mords Laune! Man muss aber auch verflixt aufpassen, dass man keine Wasserrinnen oder kleine Kuppen übersieht! Das hebelt einen mächtig aus und geht extrem auf das Material! Torben musste dies mit einem Reifenschaden am Quad büßen… Es erfolgte eine Zwangspause um den Reifen von der Felge zu drücken… Nach gut einer Stunde und dem Auffahren von 2 Fahrzeugen konnte der Reifen vom Wulst der Felge gedrückt werden! Jeder der mir erzählt, dass die Demontage von Reifen die auf einteiligen Felgen montiert sind, Problemlos machbar ist, lügt mich an! Evtl. kommt es auf die Felgen und die Reifen an. Aber die Räder die ich bislang montiert bzw. demontiert habe, wären im Feld nicht von der Felge gegangen! Wir haben einen Flicken in den Reifen geklebt… Das Problem ist, dass die Flanke beschädigt ist und der Flicken so nicht gehalten hat! Nach ein paar Km 2. versuch mit einem viel zu großen PKW-Schlauch… Immerhin ging der Reifen schon etwas leichter von der Felge! Leider wurde der Schlauch bei der Montage wohl beschädigt… So hat das nicht funktioniert! Wir haben noch ca. 100 km vor uns bis wir auf die Straße kommen aber Torben fährt trotz plattem Hinterrad weiter. Im Gelände ist das wohl halbwegs OK. Ein paar Km später kommen wir nach einer harten Dünenpassage an dem Sandrosenfeld an. In der Passage ist ein harter metallsicher Schlag zu hören und ich befürchte, dass eine Schraube der Aufbaulagerung abgerissen ist! Ich komme aber erst jetzt dazu um nachzusehen was passiert ist. An der Aufbaulagerung ist: alles OK! Hinterachsfedern, die ja teilinstand gesetzt wurden: alles OK! Vorderachse: Hauptfeder der rechten Feder gebrochen!!!! 🙁  Max und ich finden eine gute Lösung um das Problem zu beheben! (Ich beschreibe die Reparatur auf einer speziellen Seite die ich noch einrichten möchte. Link dazu wird hier ergänzt!) Die Anderen haben die Wüste umgegraben und Sandrosen gesammelt auch Anja und ich haben ein paar große, schöne Exemplare mit nach Hause gebracht! Die restlichen Km geht es dann noch etwas vorsichtiger und langsamer weiter. es folgen noch ein paar Dünenfelder und wir erreichen wieder die Zivilisation. Etwa 50 westlich von Douz erreichen wir wieder die Teerstrasse. Das Quad wird auf einen Pickup verladen und befor wir auf das Camp kommen entdecke ich eine Schlosserei die auch Fenster baut. Dort kaufe ich ein Stück Plexiglas als Ersatzglas für den Scheinwerfer und ein ca. 4 mm starken Blechstreifen um den Spalt an der gebrochenen Feder zu überbrücken!

 

 



Camping Dessert  Club

17.04.2017
Heute morgen habe ich mit Max nochmals die Feder neu verpackt. Den Blechstreifen packen wir mit in die Bandage so sollte die Heimfahrt problemlos klappen! Das Ersatzglas ist auch schnell angefertigt und der Scheinwerfer ist einigermaßen Spritzwasser geschützt! Auch Michi und Michu bringen ihre Fahrzeuge wieder auf vordermann! Gegen Mittag brechen wir (Max, René, Torben und ich Richtung Nefta auf. Dort sind die Kulissen von Mos Espa, einem Raumhafen vom Sandplaneten Tatooine und der Heimatstadt von Anakin Skywalker. Schon 2012/13 wollte ich gerne dort vorbei schauen, aber leider hat es damals nicht geklappt… Die Teerstraße geht mittlerweile bis ca. 100 m vor die Kulissen und so ist die Anfahrt lange nicht mehr so schlecht als noch vor einigen Jahren! Ich denke die Vortsetzung der Starwars-Geschichte hat dazu beigetragen die Kulissen nicht so schnell verrotten. Leider ist auch hier kein Tourismus zu sehen… Schön für uns als Besucher. Immerhin ist so wenig los um einige Bilder zu schießen ohne andere Touris, Händler oder deren Waren auf den Fotos zu haben! Es gibt alles was man sonst auch auf den Souks bekommt, nur kein Merchandising das mit Starwars zu tun hat! Auf dem Rückweg halten wir bein Carefour in Tozeur besorgen was auf den Einkaufslisten steht und machen nochmals einen Stopp auf dem Damm der durch das Chott el-Jérid führt. Dort kratzen wir Salz von der Oberfläche das kristallisiert ist um abends die Fische zu würzen die wir in Tozeur gekauft haben! Nach einer anstrengenden Fahrt die kurz vor Douz mit leerem Tank und einer kleinen Notreparatur (Umpumpen von Diesel aus einem Zusatztank!) abgeschlossen wurde, lassen wir uns die Fische schmecken und den Abend ausklingen!

 

 

18.04.2017
Heute geht es wieder Richtung Heimat! Zunächst lautet das Ziel Camping el Kahena. Die Fahrt ist unspektakulär und die Freude groß als wir erneut eintreffen! Der Chef wurde informiert, dass wir kommen und er hat frischen Tintenfisch eingekauft! Lecker, obwohl Meeresfrüchte nicht wirklich mein favorisiertes Gericht ist!



Hotel El Kahena

 

19.04.2017
Heute ist Kultur angesagt! Wir fahren bis El Jem hier haben die Römer ein Amphitheater gebaut. Geparkt wird direkt neben dem Bauwerk auf einem bewachten Busparkplatz. Es ist immer wieder erstaunlich was diese Bauherren vor über 2.000 Jahren gebaut haben… Ich denke immer wieder mit welchen Mitteln so etwas heute gemacht wird und welche Arbeit das alles trotz technischer Hilfe ist. Und dann versuche ich mir das Ganze mit den primitiven Möglichkeiten und Werkzeugen der Antike vorzustellen! Unglaublich!!! Nach einem Rundgang und einem Café besuch fahren wir weiter nach Sousse. Wir parken unsere Fahrzeuge neben dem Fischerhafen und haben so nur einen Katzensprung in die Medina. Auch hier ist gähnende Leere. Kaum Touristen und der Souk ist fast Menschenleer. Die paar Händler die Ihre Geschäfte noch geöffnet haben, sind freundlich und wenig aufdringlich. Alle leiden sehr unter dem Fernbleiben der Touristen! Nach dem Rundgang fahren wir Richtung Autobahn durch die ganzen Hotelviertel am Meer entlang. Ein ums andere Hotel ist im Begriff die Türen zu schließen, sofern sie nicht schon länger geschlossen haben! Man kann nur mehr erahnen was hier einmal für ein Trubel gewesen sein muss! Als wir die Autobahn erreichen geht es in einem Rutsch bis Hamamm Lif wo wir uns auf den Stellplatz bei einem Pfadfinderlager stellen.


Stellplatz Pineda Hammam Lif

20.04.2017
Heute ist es gechillt. Die Fähre legt erst um 22:00 Uhr ab und so vertrödeln wir uns die Zeit und lassen noch die Tage revue passieren die hinter uns liegen. Gegen Mittag brechen wir auf und machen noch an einem Supermarkt halt um letzte Besorgungen zumachen bis wir gegen 19:00 Uhr am Hafenbüro der GNV unser CheckIn machen. Gegen 19:30 Uhr stehen wir am Gate zum Hafen und werden recht zügig abgefertigt. Insgesamt schauen 5 Beamte in und unter den Aufbau. Und bevor wir auf die Fähre dürfen, werden die Fahrzeuge noch 2 Mal von einer italienischen Sicherheitsfirma durchsucht! Besser werden hier eventuelle Flüchtlinge gefunden als in Italien! Das Schiff legt fast pünktlich ab, von den ca. 2.200 möglichen Passagieren, sind nur ca. 500 eingecheck und so ist es auf dem Schiff recht ruhig!

 


Hafen Tunis

21.+22.04.2017
Wir kommen in Genua nach Fahrplan an und die Einreise in die EU geht sehr zügig. Wir haben uns bereits von der gesamten Gruppe verabschiedet. Da jeder unterschiedlich Heim kommen möchte! Anja und ich fahren bis kurz vor Como und übernachten an einem LKW-Parkplatz einer Firma. Nach einem kurzen Stopp an einem italienischen Supermarkt fahren wir durch die Schweiz bis Schaffhausen und kaufen dort noch wichtige Dinge im Migros ein. Gegen 17 Uhr kommen wir dann zu Hause bei Regen und 30°C Temperaturunterschied an!


Letzter Stop vor der deutschen Grenze: Migros-Markt in Schaffhausen

Teilnehmer
V.l.n.r: Chris, Anja, Michu, Jan, René, Michi, Sabrina, Sandla, Sandy, Torben, Melu
Bilder: Jan, Max, Michu, René, Torben & Chris

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